Ein großes lila Blütenmeer bietet sich den Wanderern und Spaziergängern im Spätsommer. Hier in der Nemitzer Heide haben sich auf dem hellen Pudersand entlang der leichten Dünenlandschaft einzelne ausladende Kiefern, Wacholder und Birken angesiedelt. Eine abwechslungsreiche Heidelandschaft hat sich über die Jahre entwickelt. Auf vielen befestigten Wanderwegen kann die Heide durchwandert werden. Eine Schutzhütte bietet bei Regen Unterschlupf. Die Holzbänke auf den Hügeln bieten einen schönen Ausblick beim Picknicken und Verweilen.
Der Schäfer mit seiner Heidschnucken-Herde zieht über die Heideflächen und sorgt für die Pflege der Heide. Nur durch die ständige Beweidung wird verhindert, dass Kiefern- und Birkenbäumchen die Heidelandschaft verdrängen. Das Beweiden sorgt auch dafür, dass die Heide viele Blüten bildet und sich stetig verjüngt. Schön ist es es anzusehen, wenn die Hüte-Hunde die Herde zusammentreiben. Eine Ziegen-Großfamilie begleitet die Schafherde mit dem Schäfer. Zwei Schafställe bieten der Herde und besonders den Lämmern Schutz.
Selten gewordene Tiere haben in der Heide einen Lebensraum gefunden. Vögel wie Schwarzkehlchen, Brachpieper, Heidelerchen und der Ziegenmelker brüten hier. Auch Zaun- und Waldeidechsen, Schlingnatter und das Kleine Nachtpfauenauge nutzen die offene Landschaft.
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