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Nemitzer Heide

Im Spätsommer ein lila Blütenmeer

Ein großes lila Blütenmeer bietet sich den Wanderern und Spaziergängern im Spätsommer. Hier in der Nemitzer Heide haben sich auf dem hellen Pudersand entlang der leichten Dünenlandschaft einzelne ausladende Kiefern, Wacholder und Birken angesiedelt. Eine abwechslungsreiche Heidelandschaft hat sich über die Jahre entwickelt. Auf vielen befestigten Wanderwegen kann die Heide durchwandert werden. Eine Schutzhütte bietet bei Regen Unterschlupf. Die Holzbänke auf den Hügeln bieten einen schönen Ausblick beim Picknicken und Verweilen.

Der Schäfer mit seiner Heidschnucken-Herde zieht über die Heideflächen und sorgt für die Pflege der Heide. Nur durch die ständige Beweidung wird verhindert, dass Kiefern- und Birkenbäumchen die Heidelandschaft verdrängen. Das Beweiden sorgt auch dafür, dass die Heide viele Blüten bildet und sich stetig verjüngt. Schön ist es es anzusehen, wenn die Hüte-Hunde die Herde zusammentreiben. Eine Ziegen-Großfamilie begleitet die Schafherde mit dem Schäfer. Zwei Schafställe bieten der Herde und besonders den Lämmern Schutz.

Selten gewordene Tiere haben in der Heide einen Lebensraum gefunden. Vögel wie Schwarzkehlchen, Brachpieper, Heidelerchen und der Ziegenmelker brüten hier. Auch Zaun- und Waldeidechsen, Schlingnatter und das Kleine Nachtpfauenauge nutzen die offene Landschaft.

Heideweg

Schäfer

Heide mit Schutzhütte

Entstehungsgeschichte der Nemitzer Heide

Entstanden ist die Nemitzer Heide auf einer Waldbrandfläche. Im August 1975 vernichtetet ein Waldbrand große Teile des Kiefernwaldes des Gartower Forstes. Der Wald um das Dorf Nemitz wurde durch diese Katastrophe fast vollständig zerstört. Die Feuerwalze fraß sich von Gedelitz in südliche Richtung bis Nemitz und Prezelle und vernichtetet etwa 2000 Hektar Wald. Auf dieser Fläche ist die 400 Hektar große Nemitzer Heide entstanden.

In einer so genannten Ausgleichsmaßnahme wird die Heidefläche in den nächsten Jahren nochmals um ca. 160 Hektar anwachsen. Im Herbst 2003 wurden bei Nemitz umfangreiche Fichtenmonokulturen gefällt. Einzelne Bauminseln wurden stehen gelassen. In diesem Gebiet werden sich in den nächsten Jahren Heide und andere Pflanzen ansiedeln. Die Beobachtung der sich wandelnden Flora und Fauna bei einem ausgedehnten Spaziergang wird sich lohnen.

Heide mit Kiefer

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