Das Besondere am Klima im Hannoverschen Wendland ist seine extrem niedrige Niederschlagssumme und die vielen Sonnentage. Klimatisch gehört das Hannoversche Wendland zum mitteleuropäischen Westwindgürtel, wo Westwetterlagen vorherrschen und Tiefdruckgebiete häufig über das Land ziehen.
Temperaturmäßig ist unser Gebiet als subatlantisch einzuordnen. Die Temperaturen steigen im Frühjahr relativ rasch an. Die Frühjahrs- und Sommertemperaturen sind relativ hoch. Mehr als 25 "Sommertage", mit Temperaturen über 25 Grad, werden im Durchschnitt erreicht.
Die geringe Menge der Jahresniederschläge ergibt sich durch seine Lage im Regenschatten der ostniedersächsischen Hohen Geest, dadurch bringen die vorherrschenden Westwetterlagen unserem Raum erheblich weniger Niederschläge als vergleichbaren Orten. Da auch die im Winter oftmals länger anhaltenden Ost- und Südostlagen (Hoch über Russland) meist trockene Luftmassen mit geringer Niederschlagsneigung heranführen, zählt unser Gebiet zu den niederschlagsärmsten in Deutschland. Jahressumme der Niederschläge in Lüchow 545 mm. Der Bundesdurchschnitt liegt hingegen bei 779 mm. Was die Niederschläge betrifft, ist die Region am treffensten als subkontinental zu bezeichnen (Physiologische Klimakarte Niedersachsens, S.287-298 in Wendland Lexikon S. 373).
|