Wiesen, Wald, bestellte Felder sowie Weiden mit Kühen und Pferden prägen die Region. Die Straßen und Gräben sind von Bäumen und Sträuchern gesäumt.
Im Südosten der Gemeinde Trebel ist auf sandigen, schwachwelligen Dünen eine abwechslungsreiche Heidelandschaft entstanden. Die Nemitzer Heide wurde ein Lebensraum und Rückzugsort für viele seltene Tiere und Vögel. Die Heidelerche, der Ziegenmelker und viele Insekten, die nach der roten Liste gefährdet sind, sind hier anzutreffen. Da viele landwirtschaftliche Flächen nicht mehr bestellt werden und brach liegen, konnten sich hier kräuterreiche Blumenwiesen entwickeln, die im Sommer ein farbenprächtiges Bild zaubern.
Charakteristisch sind für die Region die wasserdurchlässigen und somit sehr trockenen Sandböden. Daher haben sich viele Trockenheit liebende Pflanzen angesiedelt. Der Waldbestand besteht zum größten Teil aus Kiefernforsten, zu denen sich mancherorts viele ergiebige Blaubeerpflanzen gesellt haben.
Viele seltene Vögel versammeln sich zu tausenden im Elbetal, um im Herbst in den Süden zu fliegen. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis, die riesigen Vogelschwärme mit ihren lauten Rufen über die Region ziehen zu sehen.


|